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20.07.2016

RIGeL Alumni Bericht - Johannes Schönberger (PharmaFGP, Gräfelfing)

Zur Person:
Johannes Schönberger (Dr. rer. nat.)
Promotionsabschluss: 11.12.2012
RIGeL Section: Cellular Biochemistry and Biophysics
Titel der Doktorarbeit: Visualization and Characterization of Ribonucleoproteins in Plants

Derzeitige Position: Produktmanager für Kijimea und Leiter der Abteilung für Business Development, PharmaFGP, Gräfelfing


Johannes Schönberger hat nach Beendigung seiner Doktorarbeit der Wissenschaft den Rücken gekehrt. Der ehemalige RIGeL Doktorand der Sektion Cellular Biochemistry and Biophysics fuhr bereits während seiner Promotion zweigleisig und absolvierte parallel dazu ein Bachelor Studium in BWL. Heute arbeitet Joe als Produktmanager bei der PharmaFGP, das derzeit am schnellsten wachsende Pharma­unternehmen in Deutsch­land. Das Unternehmen ist ausschließlich im OTC, also rezeptfreien, Pharmamarkt tätig.

Zum einen ist er für Kijimea, das Lead-Produkt der Firma zuständig. „Ich bin vollumfänglich für dieses Produkt verantwortlich, von der Planung von Marketingaktivitäten bis zu einer möglichen Erweiterung der Produktlinie und dem Launch des Produkts im Ausland“, sagt Joe. Zum anderen leitet er die Abteilung für Business Development, die die Weichen für die zukünftige strategische Entwicklung der gesamten Firma stellt.

Besonders gut gefalle ihm an seiner Arbeit, dass das Unternehmen sehr jung und dynamisch sei, sprich schnelles Wachstum, flache Hierarchien, viele Möglichkeiten sich schnell zu entwickeln. Laut Johannes habe man unmittelbaren Einfluss auf seine Marke und auch auf wichtige Entscheidungen, da man in permanentem und direktem Austausch mit der Geschäftsführung stehe. Wenn man seinen Standpunkt gut argumentieren kann, dann könne man sehr schnell sehr viel erreichen.

Zuvor arbeitete der ehemalige RIGeL Doktorand knapp zwei Jahre bei der Unternehmens­beratung Roland Berger. Wie er dort untergekommen sei? Die Monate nach seinem Abschluss im Dezember 2012 investierte Johannes in ein Praktikum dort. Laut Johannes lief das Praktikum so gut, dass er am Ende ein offenes Angebot erhielt und nach Beendigung seines Zweitstudiums direkt bei Roland Berger anfangen konnte. In den zwei Jahren bei Roland Berger habe er viele verschiedenen Themen und Unternehmen kennengelernt. Von Projekten in der Chemie-, Medtech- und Ölbranche bis hin zu Versicherungen oder großen Infrastrukturprojekten war alles dabei.

Auch war er viel im Ausland unterwegs. Mit längeren Aufenthalten in Danzig, Polen und Lissabon konnte er viel internationale Luft schnuppern. „Insgesamt also eine spannende, extrem lehrreiche aber natürlich auch anstrengende Zeit“, fasst Johannes zusammen.

Zu seinem Promotionsthema gebe es in seinem jetzigen Job keine Verknüpfungspunkte. Dennoch ist Johannes überzeugt, dass ein naturwissenschaftliches Studium bei chemischen und medizinisch-physiologischen Zusammenhängen, denen man in Chemie- und Pharma­unternehmen immer wieder begegnet, schon sehr helfe.

Auch habe ihn das RIGeL-Programm auf seinen Job außerhalb der Universität gut vorbereitet. Johannes ist überzeugt, dass alle fächerübergreifenden Kurse und Veranstaltungen wie Softskillkurse, Meetings und die Möglichkeit seine Ergebnisse zu präsentieren bei der Jobsuche hilfreich sind. „Genau auf solche Sachen legen viele Unternehmen wert: Man sollte ein möglichst vollständiges Skillset mitbringen und kein Fachidiot sein“, ist Johannes überzeugt.

Grundsätzlich empfiehlt Johannes anderen Absolventen, bei der Berufswahl flexibel zu sein. Er selbst weiß, dass der Einstieg nicht immer ganz leicht sein kann. Leichter sei es aber zu wechseln, sobald man einmal Fuß gefasst und Berufserfahrung gesammelt habe.

Wo es beruflich hingehen wird, ist sich Johannes noch nicht sicher. Die Entwicklungs­möglichkeiten bei der PharmaFGP seien jedoch sehr gut. Auch zeige das Unternehmen ein sehr starkes Wachstum und auch international expandiere das Pharmaunternehmen stark. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, bei dieser Expansion auch eine Rolle vor Ort zu spielen“, sagt Johannes. Gleichzeitig aber sagt er auch: „Nach zwei Jahre permanenter Dienstreisen genieße ich es aber momentan sehr, erst mal dauerhaft in München zu sein.“

Was er sich von einem Alumni-Netzwerk erwartet? Mit anderen Absolventen in Kontakt zu bleiben und auf ein Netzwerk zurückgreifen zu können, wenn man einmal eine Meinung zu einem der Themen bzw. Spezialgebiete der ehemaligen Kollegen möchte.


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20.07.2016 | Susanne Birkeneder

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